Im Gepäck haben Sophie Lindinger, Mira Lu Kovacs und Nastasja Ronck ihr drittes Album „Apply Autonomy“ und eine Live-Show, die laut, roh und zärtlich zugleich ist.
Schreien und sich umarmen. Zusammenbrechen und dabei eine überwältigende Kraft finden. Schüchtern sein und trotzdem auf der Bühne des eigenen Lebens stehen. My Ugly Clementine machen Musik, die nicht trennt, sondern zusammenführt. Live wird das besonders spürbar: Die verzerrte Gitarre heult im Zweifelsfall zu laut auf, der Finger rutscht glücklich ab, alles mit einer Grunge-Rock-Scheiß-drauf-Attitüde, aber nie zufällig. Der Rolling Stone beschreibt die Band als „konsequenten Post-Punk mit Liebe zur Popmelodie“. Wie viel Fun, Sweetness, Fragilität und Harmonie in so räudigem, kratzigem und lautem Sound stecken kann, zeigt sich am besten im Konzertsaal.